Türkei 2015

oder: Zwischen ‚WUNSCH BRUNNEN‘ und ‚RUT SCHGEFAHR‘

Vom 2. bis 16. Oktober 2015 verschlug es die Ferienfreizeiten Xanten mit sieben Teilnehmern auf eine erneute Reise in die Türkei. Erste Station war die Weltmetropole Istanbul, wo wir die bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten (Hagia Sophia, Blaue Moschee, Basilika Zisterne, Großer Basar, Galataturm) unter die Lupe nahmen. Besonders die Hagia Sophia war wieder für alle ein beeindruckendes Highlight. Gleiches galt aber auch für die alte byzantinische Zisterne „Yerebatan Sarnıcı“. Der türkische Name bedeutet übersetzt „Versunkener Palast“, und genau den Eindruck hat man auch in dieser riesigen Säulenhalle. Inwiefern der „Wunsch Brunnen“ (s. Foto) aber zur ursprünglichen Einrichtung gehört hat, konnten wir nicht rausfinden. Hamam-Besuche und eine Bosporus-Rundfahrt sowie gemütliches Beisammensitzen zum Abendessen in den Restaurants „Istanbul“ und „Antakya“ – beide unweit unseres sehr zentral gelegenen Hotels – sorgten für die nötige „Ruhepause“ zwischen den Besichtigungen. Die Bosporus-Tour führte uns übrigens bis zur 1452 errichteten Festung Rumeli Hisarı, ein wirklich gigantisches Bauwerk. Zum Größenvergleich: Der gelbe „Klecks“ im Bild (s. u.) unten rechts vor der Burg ist ein Taxi.

Vorhang auf für den zweiten Teil der Reise: Von Istanbul ging es nach Antalya und von dort – mit dem Mietwagen – in unser Hotel in … nein, nicht Olympos, sondern in Alanya. Ja, richtig gehört. Erstmals wohnten wir nicht in den urigen Baumhauscamps in Olympos, sondern in einem typischen All-inclusive-Hotel. So wurde Alanya unsere neue „Basis“ für Strandtage oder Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Zu unseren Zielen gehörten zum Beispiel die Provinzhauptstadt Antalya samt der Düden-Wasserfälle und die alte Stadt Aspendos. Beim Aufstieg zur Akropolis dieser Stadt kommen einem plötzlich die Überreste eines Gebäudes in den Blick, das ohne Probleme Kulisse für den Film „Der Name der Rose“ gewesen kein könnte (s. Foto) – Sean Connery war aber nicht da. Eine weitere Station waren die Wasserfälle von Manavgat, bei denen wir auf einen Staudamm oberhalb der Stadt aufmerksam gemacht wurden. Der Besuch des Damms mit einem atemberaubend schönen Stausee, der sich direkt als Hintergrundmotiv für ein Gruppenfoto anbot (s. Foto), wurde zu einem weiteren Highlight. Selbstverständlich statteten wir auch unserer alten Unterkunft in Olympos einen Besuch ab.

Zu den weiteren Orten, die wir uns angesehen haben, gehören eine alte Karawanserei, die Seljuk-Brücke, die alte Hafenstadt Side mit dem berühmten Apollotempel (s. Foto) und auch wieder das wunderschöne Pamukkale. Der Anblick der Kalk-Sinter-Terrassen ist immer wieder aufs Neue beeindruckend (s. Foto). Das gleiche gilt aber auch für die alte Stadt Hierapolis, die sich oberhalb der Kalk-Sinter-Terrassen befindet und unter anderem über ein modernes Thermalbad (auf den Grundmauern des antiken Bades) verfügt. Doch Vorsicht: Im Thermalbad kann man offenbar leicht ins Schlingern geraten, worauf aber freundlicherweise hingewiesen wird (s. Foto) 😉 . In unserem Hotel herrschte ebenfalls „Rutschgefahr“ – aber auf eine angenehmere Art und Weise (s. Foto) 😉 .

Vor allem in Erinnerung bleiben aber die geselligen Abende mit gemeinsamen Spielen (Backgammon entwickelt sich mehr und mehr zum Klassiker der Türkei-Fahrt) oder einfachen Gesprächen über Gott und die Welt, die häufig erst sehr spät endeten. Dafür war das Wetter einfach insgesamt zu schön und man konnte sehr lange draußen sitzen – auch wenn es dieses Mal leider den einen oder anderen etwas verregneten Tag gegeben hat.

Und so rückte der unaufhaltsame Abschied von der Türkei wieder einmal viel zu schnell näher und Bilder wie das Abschließende müssen wieder einige Zeit auf sich warten lassen. In diesem Sinne: hoşçakal – auf Wiedersehen.

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Am Strand von Alanya

Türkei 2014

Neues Jahr, neue Gruppe, bekannte Orte. Auch in diesem Jahr machten „The Germans“ zunächst Halt in Istanbul und wenig später in Olympos. Ja, es ist die Rede von der Türkeireise 2014 mit insgesamt 12 Teilnehmern. In einem 3-tägigen Stadtbummel in der Weltmetropole Istanbul gab es allerhand Eindrücke zu gewinnen. Man besuchte Basare, die schöne Blaue Moschee sowie die gute alte „Sophie“ (die Hagia Sophia), wie einige wenige Teilnehmer das „achte Weltwunder“ nannten, das erst eine Kirche, dann eine Moschee und letztendlich zu einem Museum umfunktioniert wurde. Die größte Stadt der Türkei, die sich als einzige Stadt über Europa und Asien erstreckt und die es wie keine andere Stadt versteht, wie man Tradition und Moderne, kulturelle und kulinarische Vielfalt repräsentiert, versetzte uns in Staunen. Ein Essen über den Dächern der Stadt und eine Schifffahrt auf dem Bosporus sorgten für ein unvergessliches Erlebnis, da auch ein eher unerwartetes Geschöpf gen Ende der Schifffahrt erschien: Ein Delfin schwamm an der Oberfläche des Bosporus!

Nach dem aufregenden Städtetrip ging es dann nach Olympos ins Baumhauscamp „Türkmen Tree Houses“, wo es nun weniger turbulent zugehen sollte und die schönen Strände Adrasans, Phaselis´ und Olympos´ von der Reisegruppe erorbert werden wollten. Doch nicht nur Faulenzen und Bräunen am Strand stand in den restlichen 11 Tagen auf dem Plan. Bei einer Art „Nachtwanderung“ wurden am 2. Abend der Ort und die anderen Baumhauscamps intensiv erkundet. In den darauffolgenden Tagen sorgten Ausflüge zu den Flammen von Chimaira, eine Fahrt zu den Felsgräbern Myras, nach Pamukkale mit seinen Kalksinterterrassen oder zu den Düden-Wasserfällen in Antalya für reichlich Abwechslung. Auch die von der Gruppe vorgeschlagene Quad-Safari sorgte für genug Action und schmutzige Kleidung. Für alle, die es gerne ruhiger angehen lassen wollten bzw. nach den actionreichen Tagen Lust auf Entspannung verspürten, bot sich ein Hamam namens „Angels Garden“ an, der seinem Namen alle Ehre machte. Wellnessfreunde kamen auf ihre Kosten und ließen es sich noch einmal so richtig gut gehen, bevor es wieder Richtung Deutschland gehen sollte. Viel zu schnell gingen die Tage rum, die Zeit flog, als wolle man uns den schönen Urlaub in der Türkei nicht gönnen (wer wagt es? 😉 ). Die Zeit schien gegen uns zu sein, so dass man der Fereinfreizeit 2014 mit all ihren Teilnehmern nachtrauert und eine gewisse Sehnsucht verspürt. Sehnsucht…

„Oh ich hab solche Sehnsucht, ich verlier den Verstand. Ich will wieder nach Olympos, ich will zurück zum Türkenstrand!“

Christian

Teilnehmer, Türkei 2014

Teilnehmer 2014

Rhön 2013

So, die letzte Freizeit des Jahres 2013, die der Verein „Ferienfreizeiten Xanten e.V.“ veranstaltet hat, ist nun vorüber. Und obwohl es bereits zum dritten Mal in die Rhön ging, gab es diesmal viele Premieren.

In der Ausschreibung stand „Ferien in der hessischen Rhön“. Nur: Wieso haben wir gerade die bayrische Landesgrenze überfahren? Nun ja, die Antwort ist einfach. Erstens, die Rhön setzt sich in Bayern fort (sodass wir der Rhön auf jeden Fall treu geblieben sind) und zweitens, wir haben ein neues tolles Haus gefunden, wo wir unsere Freizeit verbringen. Und das liegt in Oberwaldbehrungen. Den Ort kennt – glaube ich wenigstens – niemand. Er gehört zur Stadt Ostheim vor der Rhön.

Es ist ein Haus nur für unsere Gruppe, mit Schlafräumen, Küche, Speisesaal, Toiletten und Duschen und einem großen Raum zum Spielen. Draußen befinden sich eine Feuerstelle und viele Spielgeräte. Also alles da.

Nun konnte es losgehen. Nachdem wir, das erwähnen wir mal zuerst, an allen Tagen riesiges Glück mit dem Wetter und den kleinen Ort erkundet hatten, ging es in die Umgebung: Rodeln auf den verschiedenen Rodelbahnen der Wasserkuppe, dem Berg der Segelflieger, und ein Besuch des fantastischen Schwimmbades Triamare in Bad Neustadt/Saale standen auf dem Programm der ersten Tage. Weiterhin wurde die Kirchenburg in Ostheim und die Firma BIONADE besichtigt.

Neben einer zünftigen Schnitzeljagd mit Brotzeit im Wald und einer tollen Nachtwanderung verging die weitere Zeit bei Lagerfeuer, Tischtennis spielen, Spielen im und vor dem Haus. „Ruck Zuck“ waren die zehn Tage herum und es hieß schon wieder Abschied nehmen.

Die Verantwortlichen freut es sehr, dass es den Teilnehmern so gut gefallen hat, dass sich für die Freizeit 2014 im gleichen Haus schon wieder Teilnehmer angemeldet haben.

Neben dem neuen Haus und neuen Ausflügen soll nun noch die letzte Premiere angesprochen werden: Ein großer Dank gilt dem Lagerleiter Benjamin Krüger, der damit erstmals die Lagerleitung einer Freizeit übernommen hat, und seinem Betreuerteam. Sie haben ihre Aufgabe sehr gut gemeistert.

Teilnehmer und Betreuer 2013

Teilnehmer und Betreuer 2013

Türkei 2013

Dienstag, 20.08.2013

Ab in den Urlaub

Das lange Warten hat (endlich) ein Ende: Start frei für die Türkeifahrt des FFX 2013, dieses Mal sogar mit einem „Experiment“: einem Reisetagebuch, das nach Möglichkeit täglich aus der Türkei über unsere Erlebnisse berichten wird. Mal sehen, ob das klappt und ich das durchhalte. Fangen wir einfach mal an: 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich morgens am Hauptbahnhof in Duisburg. 13 Teilnehmer? Im Jahr 2013? Na, das kann ja was werden. Auf jeden Fall wollte man aber erst mal nicht in Duisburg bleiben, sondern machte sich auf den Weg nach Düsseldorf zum Flughafen. Dort hiess (es gibt kein scharfes S hier auf der Tastatur) es dann: Warten, am Schalter anstellen, Warten, Koffer aufgeben, Warten, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle („Dann würde ich den Bart mal abrasieren, damit man Sie besser erkennt“), Warten. In einer Gruppe geht das aber mit der Wartezeit ganz gut und deutlich besser als das Warten auf den Urlaub an sich.

Ansonsten gibt es von einem Anreisetag nicht so viel zu berichten – aber gelobt werden soll das tolle Multimedia-Angebot von Turkish Airlines (auch wenn ich gegen Tim 2x beim Schachspielen verloren habe). Nachdem man um kurz vor 19 Uhr in Istanbul gelandet ist, Passkontrolle bezwungen und Gepäckausgabe überwunden waren, ging es dann mit dem Kleinbus zum Hotel Nezih in der Altstadt von Istanbul, nicht weit vom Grossen Basar entfernt (in diesem Hotel habe ich auch gerade meine helle Freude mit der türkischen Tastatur, die ein bisschen Umdenken notwendig macht – beizeiten informiere ich über die Besonderheiten). Es ist übrigens doch schon etwas beruhigend, wenn sogar erfahrene Fahrer in Istanbul ein wenig die Orientierung verlieren und nicht so genau wissen, wo sie eigentlich hin müssen. Aber keine Sorge: Das Hotel haben wir dann doch noch gefunden, denn Rainer hat geholfen.

Das erste Ziel in Istanbul ist das Restaurant İstanbul – vielleicht kein kreativer Name, aber eine grossartige Küche!!! Mit Murat, dem Besitzer, bin ich übrigens mittlerweile bei Facebook befreundet ;). Für heute soll das hier schon reichen. Wir werden unsere Mitreisenden jetzt beim Abendessen (Adana Kebap!) noch ein bisschen besser kennen lernen und den Anreisetag bei einem köstlichen Abendessen im İstanbul gemütlich ausklingen lassen. In diesem Sinne: Afiyet olsun – Guten Appetit. Bis Morgen!

Erkenntnis des Tages: Wer in Istanbul Auto fahren kann, kann es überall auf der Welt.

Mittwoch, 21.08.2013

„This way, please – no Flash“

Istanbul ist nicht mehr Konstantinopel, das macht aber nichts, denn es steht noch genug aus der alten Zeit herum. Und da diese Sehenswürdigkeiten zum Programm für jeden Istanbul-Besucher zählen, dachten wir uns: Das gucken wir uns mal an. Also ging es heute zur Konstantinssäule, der alten Zisterne und vor allem zur Hagia Sophia. Aber wir hatten noch nicht mal das Hotel verlassen, da wurden erst mal zwei Teilnehmer von unserem Hotelbesitzer mit den Spitznamen „King Arthur“ und „Leonidas“ ausgestattet. So versorgt, übernahm „Leonidas“ dann auch gleich die Rolle des Tour-Guides in der Hagia Sophia – mit furchtbar schlechtem Englisch, aber einem Lächeln. Also so wie manch Istanbuler Tourguide auch 😉 . Bitte hier entlang, kein Blitz – „This way, please – no Flash“ eben.

Aus osmanischer Zeit fiel vor allem der Sultanspalast Topkapı auf, wobei nun „King Arthur“ feststellte, dass man sich neben diesem alten Sultanssitz „sehr klein“ vorkommen würde – joa, dann hat er ja seinen Zweck erfüllt. Bei einem kleinen Spaziergang und einem leckeren Mittagssnack (wo der inzwischen zu einem Markenzeichen gewordene Ausspruch „Respect the Fish“ entstand – lange Geschichte, aber ein Balιk Ekmek, so eine Art Fischbrötchen, nur viel besser ;), war nicht unbeteiligt) stachen wir in See – eine Bosporustour stand an. So konnte noch mal ein schöner Überblick geboten werden. Jedenfalls, wenn einem nicht die Augen zufielen (ich nenne hier mal keinen Namen).

Im Anschluss wurde die Gruppe dann für die Erkundung des Gewürzbasars aufgeteilt, nach anderthalb Stunden wollte man sich wieder treffen, um gemeinsam einen türkischen Biergarten mit Panoramablick auf die Altstadt aufzusuchen. Bis auf drei Teilnehmer, die sich in den Gassen so verirrt haben, dass sie irgendwann an der Hagia Sophia standen (ich wüsste gerne, wie ihnen das gelungen ist), hat das auch gut geklappt. Wir trafen sie dann im Hotel wieder. Den Abend liessen wir stilgerecht erneut im gestern schon besuchten Restaurant Istanbul ausklingen – wir wissen eben, was gut ist.

Erkenntnis des Tages: In den Gassen Istanbuls endet jede Orientierung.

Donnerstag, 22.08.2013

„Heute fährt die 18 bis nach Istanbul“

Tag 3, über den ich hier berichte … und mir gehen schon die Ideen aus, womit ich beginnen soll. Dasselbe Problem kenne ich von meinen Postkarten, die mich unbeschriftet und vorwurfsvoll anstarren. Tatsächlich sitze ich hier jetzt schon 15 Minuten vor dem Bildschirm und habe nichts geschrieben. Aber gut, wenn gar nichts hilft, dann fangen wir einfach mal mit INFOS an.

Die Istanbuler Altstadt wird von der Stadtbahn der Linie T1 durchquert, die unter anderem die Haltestellen Laleli-Üniversite – Beyazıt-Kapalıçarşı – Çemberlitaş – Sultanahmet – Gülhane – Sirkeci – Eminönü – Karaköy bedient. Unser Plan war, von Beyazıt nach Karaköy zu fahren, was anfangs auch ganz gut geklappt hat – bis man in Eminönü ankam. Ein Teil der Gruppe hatte „gepennt“ und übersehen, dass die Bahn nur bis dort fuhr und dann einfach wieder zurückfuhr. Nun gut, das war ja noch kein Problem. Also fuhr man eben, statt einmal schnell umzusteigen, von Eminönü zurück nach Sirkeci, um dann mit der nächsten Bahn noch mal nach Eminönü und darüber hinaus nach Karaköy zu fahren. Bahn fahren in Istanbul: Ein Erlebnis! Immerhin hatte man, nachdem der Zug wieder in die andere Richtung fuhr, verstanden, dass die hilfsbereiten Istanbuler uns mit ihrem Zeigen und Winken eigentlich auf den Wechsel der Bahn aufmerksam machen wollten.

Ziel dieser ganzen Abenteuerreise war der Galataturm, von dem wir einen wunderbaren Blick über das abendliche Istanbul werfen konnten. Nach dem erneuten Besuch des Grossen Basars und der Blauen Moschee sowie dem Investieren in diverse Fast Food-Angebote war das ein grandioser Abschluss unseres Istanbul-Aufenthalts, denn morgen geht es dann schon nach Antalya und weiter nach Olympos.

Erkenntnis des Tages: Beim (Postkarten-)Schreiben fängt man am besten mit dem ersten Wort an.

Freitag, 23.08.2013

„Die Karawane zieht weiter“

Inzwischen ist es Montag. Es war leider nicht möglich, vorher weiterzuschreiben. Jetzt sitze ich in einem Internet-Café in Kemer, schlage mich mit einer kaputten Shift-Taste rum und hole die weiteren Tage am Stück nach.

Am Freitag nahm die um „einige Gramm“ (Teilnehmer werden wissen, was ich meine 😉 ) Gepäck erschwerte Gruppe Abschied von Istanbul. Es gilt dabei dasselbe wie für den Anreisetag an sich. Viel zu erzählen gibt es nicht. Darum lieber einige Besonderheiten der türkischen Tastatur – habe ich ja auch schon mal versprochen. Die Buchstaben liegen relativ ähnlich zur deutschen, aber es gibt da so zwei Dinge, an denen ich meine pure Freude habe. Erstens: Im Türkischen gibt es zwei „i“, einmal das i und einmal das ı. Das ı liegt aber an der Stelle, wo an meiner deutschen Tastatur das i liegt. Das könnte man ja ändern, aber darauf habe ich keine Lust. Die Delete-Taste ist zu meinem besten Freund geworden. Die zweite Sache ist, dass hier y und z vertauscht sind – und das Y kommt ja nun nicht gerade selten in den Ortsnamen vor (und Antalza sieht schon merkwürdig aus).

Nach einem kurzen Flug, den viele zum Schlafnachholen nutzten, und einer sagen wir mal abenteuerlichen Autofahrt (Antalya zur Feierabendzeit: genial – so wie angeblich auch mein Gefluche, mit dem ich meine „ich-fahre-das-erste-mal-durch-Antalya“-Nervosität überstand) kamen wir in Türkmen Tree Houses in Olympos an – immerhin pünktlich zum Abendessen. Anschliessend wurde mit einem Spaziergang ein erstes Mal die Umgebung erkundet, ehe wir uns noch gemütlich in Rainers Bungalow Nr. 66 einfanden, der dann auch prompt in „Room 66“, in Anlehnung an die berühmte Route 66 in den USA, umbenannt wurde. Dort betätigten wir uns mal als Hobby-Philosophen und prägten die Erkenntnis des Tages:

Wenn heute schon heute ist, dann mache ich es schon heute und nicht morgen.

Samstag, 24.08.2013

Alle guten Dinge sind drei

Heute ging es nach einem leckeren Frühstück zum Schwimmen. Hierfür fuhren wir mit unseren Mietwagen (ein schwarzer Hyundai und ein weisser Fiat) nach Adrasan, wo wir erfreut feststellten, dass der kleine Ort mit dem tollen Strand noch nicht komplett zu einer Hotelanlage geworden und am Strand noch ein freier Platz für uns übrig war. Es war ein heisser Tag, an dem neben dem Schweiss vor allem eines in Strömen floss: Sonnencreme. Trotz aller Vorsicht kam es allerdings bei so manchem von uns zum negativen Nebeneffekt eines Strandtages: Sonnenbrand. Mal etwas mehr, mal etwas weniger, wurde eine Sonnenbrand-Bewertungs-Skala eingeführt: „Von 1 bis Hummer“.

Einige waren nicht bereit, auf dieser Skala weiter aufzusteigen und beschlossen, in Tekirova noch einmal ein paar Euros in Lira zu tauschen. Andere Hartnäckige trotzten weiter der Sonne und stellten fest, dass die Zahl 3 merkwürdige Präsenz auf dieser Reise besitzt – zum Beispiel in Tims dreiteiligen Standardsprüchen „Bidde wie?“, „Da sehe ich Potential“ und „Damit kann man arbeiten“ oder dass es ein „Dreigestirn der Orientierungslosen“ geschafft hat, sich in Istanbul zu verlaufen (siehe Mittwoch, 21.08.). Und auch die 66 aus „Room 66“, wo man auch den zweiten Abend abschloss, ist ohne Rest durch 3 teilbar. Bei soviel „Dreiheit“ wäre Augustin zurecht stolz auf uns. 😉

Erkenntnis des Tages: Dreiheit ist Allheit.

Sonntag, 25.08.2013

„Den Deutschen“ beissen die Fische

Auch heute ging es wieder nach Adrasan – zuerst auf den Markt, der hier sonntags stattfindet, dann zum Strand. Im Gepäck hatten wir einige Vorkehrungen gegen weitere Sonnenbrände. Das Hauptproblem war diesmal so nicht die Sonne, sondern eher einige Fische, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unsere kleine deutsche Reisegruppe mal ein wenig anzuknabbern – und zwar mit einer frechen Zielstrebigkeit. Ich für meinen Teil hoffe, dass ich das Vieh, das mich erwischt hat, in den noch kommenden Tagen noch mal wiedersehe – bevorzugt auf meinem Teller! Hier ist eindeutig Schluss mit „Respect the Fish“. Interessanterweise gab es dann tatsächlich Fisch zum Abendessen.

Darüber hinaus betätigten wir uns als Architekten, indem wir aus einer Fliesenscherbe und Kies einen Aschenbecher bauten, der dann nach seiner Fertigstellung eine gewisse Ähnlichkeit zu Stonehenge aufwies. Vielleicht haben wir so ja das Rätsel um Stonehenge und seine Bedeutung gelöst? Ein Aschenbecher für die Götter? Würde ja auch den englischen Nebel (Rauch) erklären.

Manche hatten keine Lust auf historische Überlegungen und halfen lieber einer jungen Frau dabei, auf ihr Boot zu klettern, indem unsere drei (schon wieder 3) Kavaliere Christian, Tobi La (wir hatten noch einen zweiten Tobi dabei, der zur besseren Unterscheidung fortan Tobi Kü genannt wurde) und Fabi das Boot festhielten. Sehr freundlich. Tim und ich pflegten einen Kuaförbesuch dem Dauerbrutzeln vorzuziehen. Abends wurde beschlossen, am nächsten Tag mit Kemer mal eine der Ortschaften zu besuchen.

Erkenntnis des Tages: Man sieht sich immer zweimal im Leben, du blöder Fisch!

Montag, 26.08.2013

Von Höhen und Tiefen

Für Frühaufsteher und solche, die es werden wollen, wurde heute angeboten, um 7.30 Uhr zum Strand von Olympos runter zu gehen und dort vor dem Frühstück eine Runde zu schwimmen. Der Grund: Man hatte im Laufe des Tages keine Gelegenheit mehr dazu, das Programm sah einen abwechslungsreichen, aber auch vollen Terminplan vor. Mit dem früh Aufstehen haperte es aber, sodass man sich wie verabredet um 9.30 Uhr zum Frühstück traf. Anschliessend fuhren wir nach Kemer (also dorthin, wo dann die letzten Tagesberichte auf einmal entstanden sind). Hier wurde den Teilnehmern Freizeit eingeräumt, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Während einige shoppen gingen und andere einen Kaffee tranken, nutzten wieder andere die zwei Stunden zum Kartfahren oder um ein Mittagessen zu sich zu nehmen. Man hatte ja noch mehr vor und so ging es von Kemer über die schönen Berg- und Talstrassen nach Çıralı. Da gab es nur ein Problem: Dort musste man den Berg zunächst wieder über eine abenteuerliche Serpentinenstrecke runter fahren, was aber sehr gut funktionierte. Unten stärkten sich einige noch einmal mit einer Kleinigkeit zu essen, in diesem Fall Pizza Margerita oder Hamburger, ehe es (vorbei an einer besonders niedlichen Dorfbewohnerin, siehe Foto) zu den Ewigen Flammen von Chimaira ging. Um zu diesen zu gelangen hiess es aber wieder: Bergsteigen. Ein ewiges Rauf und Runter eben. Als Dank für unsere Mühen wurden wir aber mit einem fantastischen Ausblick, den aus dem Berg aufsteigenden Flammen und den Resten einer alten Klosteranlage aus frühchristlicher Zeit, in deren Apsis sogar noch die Wandbemalung erhalten geblieben war, belohnt.

Im Anschluss an dieses spektakuläre Naturereignis wollten wir ins Camp zurückkehren, es war langsam Zeit für das Abendessen. Also den Flammenberg runter, den Berg zur Hauptstrasse wieder rauf und an der nächsten Ausfahrt wieder runter. Höhen und Tiefen eben. Belohnt wurde dieses Auf und Ab mit einem wieder einmal köstlichen Abendessen in unserem Baumhauscamp und einem gemütlichen Beisammensitzen in einer der wunderbaren Chill-Ecken.

Erkenntnis des Tages: Wer den Berg runter will, muss ihn zunächst hinauf.

Dienstag, 27.08.2013

Olympos oder „Wie wir lernten, den Schatten zu lieben“

Heute stand ein Tagesprogramm an, das man mit dem Attribut „neu“ am besten beschreiben kann. Nicht nur nahm man zunächst einmal Abschied von Adrasan als Standardstrand und ging erstmalig nach Olympos; Timo, Tobi Kü und Rainer nahmen später am Tag auch die Möglichkeit eines Hamam-Besuches wahr.

Am Strand von Olympos herrschte reger Betrieb, nicht nur viele Strandbesucher, sondern auch Fische tummelten sich dort. Letztere waren übrigens nicht so beissfreudig wie ihre Kollegen in Adrasan. Als Gegenleistung verboten grosse Signalschilder auch das Jagen der Fische – „Respect the Fish“. Zu einer Besonderheit des Tages wurde dann auch, dass Tobi La seine eigens mitgebrachte Ukulele auspackte und man freudig einige „Klassiker“ trällerte wie beispielsweise den Fun-Song von Spongebob Schwammkopf. Komischerweise hatten wir gegen Abend den Strand fast für uns… ob das nun an unseren Gesangskünsten oder der Uhrzeit lag, soll hier mal offen bleiben. Jedenfalls lernten wir die Sträucher, die am Rande des Strandes lagen, und vor allem ihren wundervollen Schatten sehr zu schätzen, denn der Tag in Olympos war der heisseste unseres bisherigen Aufenthaltes.

Auch ein anderes Ereignis musste würdig gefeiert werden: Bergfest. Halbzeit. Eine Woche waren wir nun unterwegs, eine sollte noch kommen. So zog die Gruppe geschlossen aus den gewohnten Chill-Ecken im Türkmen-Camp in die benachbarte Bar und bewunderte die dortige Live-Band. Manche versuchten sogar, auch die türkischen Lieder mitzusingen. Irgendwie konnten wir an diesem Tag nicht vom Singen ablassen. Alles in allem ein gelungener Tag voller Abwechslungen und Neuheiten, die zur allgemeinen Zufriedenheit ausprobiert wurden.

Erkenntnis des Tages: Auch mal was Neues ausprobieren.

Mittwoch, 28.08.2013

Auf zu neuen Ufern – Pirates of Phaselis

Schon wieder eine Neuerung. Heute fuhr die Gruppe zur alten Stadt Phaselis. Der Weg dorthin war schon abenteuerlich und liess an der Beschaffenheit unseres Mietwagens zweifeln, war dieser doch tatsächlich in der Lage, an einer Tankstelle in Schrittgeschwindigkeit mit quietschenden Reifen um eine Kurve zu fahren. Das ist aber normal und liegt an dem durch die Sonne aufgeheizten Teer als Bodenbelag. Lustig war es trotzdem.

In Phaselis angekommen, ging man zunächst an einem der drei Strände schwimmen, ehe wir die Stadt besichtigten, in der einst Alexander der Grosse und der römische Kaiser Hadrian unterwegs waren – wenn auch nur kurz. Über die alte Prachtstraße ging es vorbei an den römischen Badehäusern, der Agora, dem Bouleuterion (so was wie ein Rathaus) und dem Amphitheater (das wird nicht das letzte sein, das wir kennen lernen werden) zum Hadrianstor, dessen Überreste noch zu sehen sind. Wir fanden: Das könnte man eigentlich mal wieder aufbauen. Die Bausteine lagen als Erwachsenenversion von LEGO noch an Ort und Stelle, nur eben nicht mehr zu einem Tor zusammengebaut. Ein kaputtes Gebäude wieder aus seinen originalen Bauteilen zusammenbauen heisst übrigens Anastilosis – nur so nebenbei. In den Thermen übten wir eine neue Form der Debatte ein: das „schwadrosophieren“, eine Mischung aus schwadronieren und philosophieren. Sehr erhellend, unsere Ergebnisse. Im Theater wollte unser König Leonidas dann noch bei der Beobachtung einiger Touristen, die keinen Respekt vor dem Alter des Amphitheaters hatten und lieber ein Stein-Weitwerfen veranstalteten, spontan eine neue olympische Disziplin einführen: das Treten. Nachdem wir ihn davon abbringen konnten, suchte er sich in Dominik ein neues „Opfer“ seiner Scherze. Auf Dominiks Bitte nach einigen Pringles mit käsigem Käse (Cheesy Cheese, kein Scherz, so heissen die) antwortete er mit: „Komm, gib Pfötchen.“ Weitere Aufmerksamkeit erregten neben dem wunderschönen Strand und der alten Stadt vor allem die unglaublich großen Ameisen und – ich zitiere Tim – die „fetten wespenähnlichen Hornissenviecher“. Also was diese Dinger, eine Mischung aus Wespe und mutierter Kaffeebohne, genau sind, haben wir nicht wirklich erfahren können. Wir sollten mal einen Experten fragen.

Zum Highlight wurde das vor Phaselis anlegende Party-Segelschiff, das uns sehr an „Fluch der Karibik“ erinnerte. Gerade als einige feierwillige Teilnehmer zum Schiff schwimmen und es „entern“ wollten, stach es wieder in See – in weiser Voraussicht? 😉 Den Abend gestalteten wir aber auch ohne Partyboot wie gewohnt nett.

Erkenntnis des Tages: Schon Alexander der Grosse wusste: Eine Reise nach Phaselis lohnt sich!

Donnerstag, 29.08.2013

Pamukkale – die Baumwollfestung

Es gibt Tage, auf die freut man sich bekanntlich mehr als auf andere. Einer dieser Tage war der Ausflug nach Pamukkale. Nun gibt es ja eine Sorte Menschen, die man als Frühaufsteher bezeichnet und die mit dem namensgebenden früh aufstehen sehr gut zurecht kommen. Wir gehören immer noch nicht dazu, haben es aber im Vergleich zum letzten Versuch wenigstens geschafft, aufzustehen.

Um 6 Uhr ging es los, um die knapp 4 Stunden Autofahrt (natürlich mit Frühstückspause in Antalya) möglichst bald hinter uns zu lassen und etwas von dem Tag in Pamukkale zu haben. Schon von weitem konnte man den weissen Klecks in der Landschaft sehen, der ein wenig unpassend zwischen dem braun, grau und grün der sonstigen Umwelt glänzte. Zunächst gab es aber noch ein „Risiko“ zu überstehen: Denizli. Nach meinen Fahrerfahrungen in Antalya („Aaah, ein anderes Auto!“) hatte ich ein nicht ganz so gutes Gefühl, aber was soll ich sagen? Denizli ist wie Antalya, nur wesentlich leichter. Antalyas harmlose, kleine Schwester könnte man auch sagen, aber ich schweife ab.

Nach dem Aufstieg durch das warme Kalkwasser über die wunderschönen Terrassen eröffnete sich unserer Gruppe ein ganz neuer Anblick: Hierapolis, die heilige Stadt, mit Überresten von Gebäuden aus der griechischen, römischen und byzantinischen Vergangenheit. Während einige sich ins Thermalbad begaben und sich verwöhnen ließen, machten sich andere auf die Suche nach einem weiteren „Highlight“: In Hierapolis liegt angeblich der Apostel Philippus begraben und den wollte man doch mal besuchen gehen. Das erwies sich zwar als ziemlich schwierig, doch nach ein wenig Bergsteigen (schon wieder dieses Rauf und Runter) und etlichem Verlaufen fand man die Kirche, in der das Apostelgrab angeblich gefunden wurde. Wir haben es zwar nicht gesehen, aber solange etwas nicht widerlegt ist, kann es ja richtig sein, und so bestellten wir dem Jünger Jesu schöne Grüße. Von da an hatten wir einen Unterstützer, der uns gut nach Kemer brachte, wo wir aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit das Abendessen zu uns nahmen (im Camp gab es nur bis 21 Uhr Essen).

Erkenntnis des Tages: Wer suchet, der findet.

Freitag, 30.08.2013

Fussball ist unser Leben

Es gibt so Momente im Leben, da muss man einfach schmunzeln. Uns geschah es, als wir nach der langen Fahrt von gestern beschlossen, heute mal wieder einen entspannten Strandtag in Adrasan zu machen. Und was sahen wir dort in einem kleinen Lokal im Fernsehen? Das Spiel Augsburg gegen Stuttgart vom vergangenen Spieltag. In voller Länge. Warum, konnten wir uns nicht erklären, es war aber – sagen wir mal – interessant.

Überhaupt beherrschte der Fussball die Gespräche des Tages. Zum einen durch den Wechsel von Kevin Prince Boateng zu Schalke 04, was aufgrund meiner Zuneigung zu Schalke ausführlich diskutiert wurde. Die anwesenden Bayernfans kamen dann abends auf ihre Kosten, als unser Camp das Spiel um den europäischen Supercup zwischen Bayern München und Chelsea London übertrug. Das Glück war vollkommen, als Bayern dann zunächst rechtzeitig den Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielte und nach der Verlängerung im Elfmeterschiessen über den Champions-League-Final-Gegner (und Sieger) von 2012 endlich mit 5:4 triumphierte. Jippieh-juchee. Na gut, sei ihnen ausnahmsweise mal gegönnt.

Erkenntnis des Tages: Man kann sich auch mit Fans anderer Vereine sehr gut verstehen.

Samstag, 31.08.2013

„Getrennte Wege“

Die „Entscheidungsfreudigkeit“ unserer diesjährigen Teilnehmer schlug heute mal voll zu. Während die Einen einen Ausflug nach Antalya und in die nähere Umgebung machen wollten, bevorzugten andere einen Besuch von Demre/Myra. Das Problem: Beide Orte liegen von Olympos in genau entgegengesetzter Richtung. Also musste man sich für heute voneinander verabschieden und sich mehr oder weniger selbstständig machen. Gut, dass wir zwei Autos und zwei Lagerleiter hatten.

Demre, in dessen Nähe das antike Myra mit einem weiteren Amphitheater (in Hierapolis gab es übrigens auch eins) und den berühmten lykischen Felsengräbern liegt, erreicht man von Kumluca kommend über eine wunderschöne Straße entlang der Küste mit atemberaubenden Buchten. Schön ja, aber auch sehr kurvig. Macht aber nichts. Nachdem Amphitheater und Felsengräber besichtigt worden waren, fuhren wir ein Stück nach Demre hinein (leider nicht, ohne sich ein wenig zu verfahren, aber dafür lobe ich mir diese tolle Erfindung, die sich Kreisverkehr nennt) und besuchten die Kirche des Heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert Bischof von Myra gewesen war, bevor er damit begonnen hat, mit Geschenken Kinder glücklich zu machen. Irgendwie zieht es uns auf dieser Freizeit vermehrt zu Heiligen, stelle ich gerade fest. Ausserdem zog es uns in einen Supermarkt, dessen wunderbar niedrige Preise rege Begeisterung und volle Einkaufstüten hervorriefen. So gestärkt trat dieser Teil der Gruppe die Rückfahrt an und drei Jungs sahen es vor, vor dem Abendessen noch einmal runter nach Olympos an den Strand schwimmen zu gehen – die Beachboys waren geboren! Und schon wieder sind es drei… immer diese Dreiheit.

Der andere Teil unserer Reisegruppe besuchte, nach einem kleinen Abstecher zur Seljuk-Brücke, mit Aspendos das besterhaltene Amphitheater (zur Abwechslung) der heutigen Türkei. Unglaublich, wenn man sich vorstellt, wie dieses Bauwerk in voller Pracht (auch wenn es noch sehr gut erhalten ist) und gefüllt mit Tausenden von Zuschauern gewirkt haben muss. Römische Legionäre, die einen zum „Kampf“ auffordern, hat es hier damals wohl aber noch nicht gegeben und dienen doch eher als Fotomotiv (siehe Foto 😉 ). Auch die Akropolis der antiken Stadt wurde besichtigt, ehe es mit dem Auto zurück nach Antalya ging, wo man den Volksbasar, den Hafen und die Düden-Wasserfälle besichtigte. Pünktlich zum Abendessen trafen sich die beiden Gruppenteile dann wieder zum gemeinsamen Abendessen im Camp.

Erkenntnis des Tages: Supermärkte sind gut – und günstig.

Sonntag, 01.09.2013

Hebt die „Ruma“

Letzter Tag in Olympos. Wir beschlossen, zum Abschied noch einmal einen intensiven Strandtag in Adrasan zu veranstalten. Erwähnenswert ist Hannah, die auf dem Weg dorthin ein wenig Angst vor dem Gegenverkehr verspürte, was in dem Stossgebet: „Heilige Maria, Joseph, Köfte“ gipfelte. Ein Klassiker wurde geboren, denn Köfte gab es am Vortag noch zum Abendessen.

In Adrasan angekommen erlebten wir dann einen Schock. Die „Ruma“, das Boot, mit dem wir in den letzten Tagen viel „Spass“ hatten, war weg! Timos neue Taucherbrille ermöglichte dann die Erkenntnis: die „Ruma“ ist gesunken. Kurzerhand beschloss unser Bergungs-Dreigestirn (langsam wird es langweilig, aber: schon wieder drei), bestehend aus Timo, Dominik und Rene, die „Ruma“ zu heben, was mit einiger Mühe und der tatkräftigen Unterstützung von Adrian auch gelang, da die kleine Plastikschale nicht leck geschlagen, sondern einfach voll Wasser gelaufen war. Nach einer intensiven Session „Sonne tanken“ zog man sich in den Schatten zurück, genauer gesagt in unser kleines „Stammlokal“, wo man noch einmal einen Abschieds-Hamburger mit Pommes genoss.

Als es dann nachmittags hiess, Abschied zu nehmen, kehrte auch noch ein alter Bekannter zurück, um uns Auf Wiedersehen zu sagen: Der Sonnenbrand. Interessanterweise kam er an genau dem weißen Streifen meiner Haut, wo ich die letzten zwei Wochen meine Armbanduhr NICHT getragen hatte. Frech. Ich hatte mich schon damit abgefunden, die nächsten Wochen als wandelndes Kuhfleckenmuster durch die Gegend zu rennen. Aber gut, heute rot, morgen braun, passt schon. Wofür gibt es After Sun? 😉

Um 20 Uhr genossen wir unser letztes Abendessen in Olympos. Obwohl alle früh aufstehen mussten, denn Abfahrt zum Flughafen musste bereits um 5 Uhr sein, saß man noch lange zusammen (so lange, das man die öffentlichen Bereiche des Camps für sich allein hatte – siehe Foto) und unterhielt sich über die bisherigen Tage, die viel zu schnell vergangen waren, und äußerte die Vorfreude auf Berlin, das einige zum ersten Mal besuchen würden.

Erkenntnis des Tages: Alles hat ein Ende, nur diese Fahrt hat zwei. Berlin, wir kommen!

Montag, 02.09.2013

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Der Tag (oder besser die Nacht) ist gekommen. Um 5 Uhr morgens trafen wir uns an den Autos. Wir mussten nach Antalya, wir mussten zum Flughafen, wir mussten zurück nach Deutschland. Alle waren einigermaßen betrübt. Zwei Teilnehmer (ich nenne hier mal keine Namen) versuchten durch intensives Wecker-nicht-hören, das Unaufhaltsame hinauszuzögern. Da war aber nichts zu machen.

Check-In, Flug von Antalya nach Berlin und Einreise in Deutschland funktionierten ohne Schwierigkeiten. Rainers Geschenke, die wir heute präsentieren wollen, sind auch heil geblieben. Was will man mehr? Die Antwort war jedoch eindeutig: man wollte es wärmer! Bei 35 Grad um 9 Uhr morgens los fliegen und um 11:30 Uhr Ortszeit in Berlin bei 15 Grad und Regen landen… da war niemand mit einverstanden. Bei diesem Temperatursturz werde ich auch ab sofort Mitleid mit den Frühstückseiern haben, wenn ich sie nach dem Kochen abschrecke. Dennoch begaben wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, dem Singer109, einem wunderschönen Hotel in Berlin Mitte, keine 10 Minuten zu Fuß vom Alexanderplatz entfernt.

Nach einer Stärkung mit echter Berliner Currywurst (stilgerecht halt 😉 ) machten wir uns auf den Weg, die Stadt ein wenig zu besichtigen: Alexanderplatz, Berliner Dom, Unter den Linden, Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude waren nur einige der Sehenswürdigkeiten.

Und hier sitze ich nun im Hotel, schreibe diesen Reisebericht und warte auf fünf Gruppenmitglieder, die sich noch einmal die Reichstagskuppel genauer anschauen wollen. Und während ich so warte, freue ich mich über meine gewohnte Tastatur und auf die letzten Stunden in Berlin und auf dieser Freizeit und hoffe, dass hier noch einmal unvergessliche Erinnerungen entstehen.

Erkenntnis des Tages: Du bist so wunderbar, Berlin.

Dienstag, 03.09.2013

„And now the end is near …“

Da ist er: der letzte Tag. Nachdem wir gestern der Türkei bereits den Rücken kehren mussten, ist nun der Tag des Abschieds gekommen – und manch einem fiel auf: man ist schon zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. Aber auch diese Ferienfreizeit kann nicht für immer weiter gehen – das würde auch meine Motivation, was dieses Reisetagebuch betrifft, erheblich blockieren. Und so machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Tegel, von wo es dann wieder nach Düsseldorf ging. Im Flieger hatte ich doch noch meinen Spaß mit zwei „wichtigen“ Herrschaften, die mir erst meinen Fensterplatz geklaut hatten und dann „hofften“, es würde mir nichts ausmachen, am Gang zu sitzen. Tat es nicht, und wegen eines Fensterplatzes auf einem 50-Minuten-Flug wollte ich dann auch keinen Aufstand machen. Da habe ich andere Möglichkeiten. Ihr glaubt ja gar nicht, was man auf einmal alles zu tun hat, nachdem das Flugzeug gelandet ist… und wie lange es dauert, alles kontrolliert zu haben und so. Da kann schon mal gut und gerne das halbe Flugzeug vor einem ausgestiegen sein, und die zwei „wichtigen“ Herren mussten noch ein wenig warten, bis ich dann mit meinem ganzen Kram fertig war ;). Im Zug nach Duisburg sorgte ein Teilnehmer dann noch mit einem Telefonat für unfreiwillige Unterhaltung, gab es doch ein kleines Missverständnis. „Ich bin in der Nähe von Düsseldorf, wir fahren jetzt nach Xanten … Bei Düsseldorf bin ich … In der Türkei war ich … Ähm, Düsseldorf liegt in Deutschland.“ Immer wieder schön, aneinander vorbei zu reden. 😉

Und dann war der Augenblick gekommen. In Duisburg kam der Abschied, an dem zumindest ich die nächsten Tage noch ein bisschen zu kauen haben werde, hatte ich die kleine „Chaotentruppe“ doch insgesamt sehr gerne. Und das ist nicht nur so daher gesagt. Ich möchte euch allen dafür danken, dass ihr diese Fahrt mit vielen schönen Erinnerungen gefüllt habt – jeder einzelne auf seine Art und Weise:

Hannah, die mit ihrer guten Laune äußerst ansteckend wirkte,

Fabi, der in jeder Hinsicht hilfsbereit gewesen ist,

Dominik, der für jeden Spaß zu haben war,

Christian, mit dem man bis tief in die Nacht tolle Gespräche führen konnte,

Adrian, der sich immer eingebracht hat,

René, der sich nie aus der Ruhe bringen ließ,

Tobi Kü, der mich gerne aus der Ruhe gebracht hätte,

Sam, der grandiose Erinnerungsfotos gemacht hat,

Timo, der ausgeholfen hat, wo Not am Mann war,

Tobi La, der mit seiner Ukulele manche Situationen aufgewertet hat,

Tim, der immer für Gesprächsstoff sorgte,

und natürlich Rainer, ohne den es diese Freizeit gar nicht erst gegeben hätte!

Um 18 Uhr erreichte die Restgruppe dann den Bahnhof in Xanten – und das war es. Es war eine wundervolle Reise, die wir alle sehr genossen haben. In Kürze beginnen die Vorbereitungen für das nächste Jahr, in dem auch „Türkei 2014“ einen Platz haben soll. Bis dahin müssen wir uns alle mit diesem Reisetagebuch zufrieden geben, von dem ich hoffe, dass es jedem Leser so viel Freude gemacht hat wie mir, es zu schreiben. Und so schließe ich nun auch diesen Bericht ab, indem ich ein letztes Mal eine Einsicht mit euch teilen will:

Erkenntnis des Tages: Düsseldorf liegt in Deutschland.

Rhön 2012

Ich gebe es zu, ich bin verpeilt. Ich weiß nicht mehr, von wann bis wann wir genau gefahren sind *verpeilt guck* 😉 . Aber das spielt auch gar keine Rolle. Jedenfalls trafen wir uns eines Morgens an der Bahnhofshalle zur Abfahrt. Alle waren voller Vorfreude. Als der Bus dann vorfuhr, begann ein Chaos: Alle wollten ihre Koffer als erste einpacken, einsteigen und sitzen. Einfach sitzen. Neben mir saß eine wirklich gute Freundin – Vivien. Gemeinsam wollten wir diese tolle Fahrt antreten und mindestens genauso viele tolle Sachen erleben.

Als wir kurz vor Fulda waren, übersah der Busfahrer das Schild, fuhr geradeaus weiter und bog an einem großen Pfosten mit der Aufschrift „Friedhof“ ab. Na toll… Da sollten wir jetzt wohnen? Natürlich nicht. Naja, kein Ding. Umgedreht und dann zum Glück richtig abgebogen. Nach ca. 10 Minuten Weiterfahren gelangten wir an eine verwinkelte, braune Holzhütte. Sehr gemütlich sah sie aus, und war es auch wirklich. Auch die Zimmer sahen sehr gut aus. Besonders ins Schwärmen kamen Vivien und ich, weil wir ein 6-Bett Zimmer für uns allein bekamen. Dann rief Rainer uns zu einer Art Versammlung im Tagesraum zusammen und erklärte die Regeln und den Ablauf und so.

Nächster Tag, neues Glück. Heute ging es richtig los: Gutes Frühstück, mittags freie Wahl bei den Spielen (Fußball, Gemeinschaftsspiele, Minigolf… ) und abends eine tolle Disco mit „Flirtbox“ und Pommes mit Würstchen.

Am Mittwoch langten wir beim Frühstück reichlich zu, denn danach stand die Wanderung zur Wasserkuppe an, was immerhin 950 Meter bergauf waren. Als Belohnung bekamen wir ein kaltes Getränk und Freikarten für die Sommerrodelbahn. Es war ein schnelles und unvergessliches Erlebnis!

Der Donnerstag war auch recht cool, da diesmal der Besuch im Schwimmbad anstand. Nachmittags gingen einige wandern, zu einem Felsen mit der Aussicht übers ganze Tal.

Am Freitag fuhren wir nach Fulda, um dort shoppen zu gehen. Danach war alles, was an Taschengeld noch übrig war, weg. Komisch… 😉 Am Abend spielten wir Herzblatt und veranstalteten noch eine Disco.

Samstag: Vorletzter Tag. Morgens war wieder Freie-Wahl-Programm (Fußball-Derby-WM mit den Betreuern, Minigolf, Wandern), wobei ich wieder mal auf dem Felsen wandern ging. Am Mittag groooße Überraschung: Jeder bekam sechs Freikarten für die Sommerrodelbahn – und diesmal wurden wir sogar mit dem Auto hochgefahren und mussten nicht laufen. Perfekt ;-). Abends spielten wir Spiele.

Sonntag: Time to say Goodbye :-(. Nach dem Frühstück MUSSTE ich den Großabwasch mit übernehmen, aber was soll’s (jeder musste ja insgesamt dreimal etwas machen, z.B fegen, Tische putzen, spülen)? Kurz danach wurden die Koffer gepackt, die IRGENDWIE voller waren als am Anfang. Böse Shoppingtour in Fulda! Und, wie es auch kommen musste, stiegen wir in den Bus ein und fuhren leider viel zu schnell nach Hause.

Das war’s. Wer das hier interessant fand: Vivien und ich sind wieder dabei ;-). Also, bis zum nächsten Jahr!!

Lara, 11 Jahre

Wir danken Lara herzlich, dass sie sich bereit erklärt hat, diesen Bericht für uns zu schreiben.

Türkei 2011

 Da die Herbstferien 2011 so spät waren, fand die Türkeireise bereits in den Sommerferien statt. Das bedeutete aber auch, dass die Temperaturen bei 40-42 Grad lagen, was aber zur Überraschung aller angenehmer zu ertragen war als gedacht – auch wenn der Schweiß manchmal dann doch in Strömen floss (Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, dass die betroffenen Teilnehmer daran selbst Schuld sind. Wer klettert auch bei diesem Wetter einen Berg rauf? ;)). Neben dem obligatorischen Schwimmen im sehr warmen Meer haben die Teilnehmer viel gesehen und erlebt. Das Amphitheater und die Ruinen von Aspendos waren genauso Ziel wie die alten Städte Olympos und Phaselis. Aber nicht nur alte Steine, sondern auch die faszinierende Landschaft stand auf dem Programm, etwa mit den „ewigen Flammen“ von Chimaira in Yanartaş oder den Düden-Wasserfällen in Antalya. An einem der letzten Tage stand dann eine Tagesreise zu den Kalksinter-Terrassen von Pamukkale und der Besuch der alten Stadt Hierapolis auf dem Programm. Natur und alte Steine waren an diesem Tag wunderbar kombiniert.

Um zusätzlich die Gewohnheiten der Türkei kennen zu lernen, besuchte man einen Hamam und ließ sich verwöhnen. Auch Besuche beim Kuaför zwecks Rasur inkl. Nackenmassage wurden gerne wahrgenommen. Beim „Zuckerfest“ (Şeker Bayramı) feierten wir gemeinsam mit unseren türkischen Gastgebern das große Fastenbrechen am Ende des Monats Ramadan. Leider vergehen schöne Tage immer viel zu schnell und bereits am Samstag ging es nach Istanbul, wo wir noch drei Tage Zeit hatten, um die Sehenswürdigkeiten anzuschauen: Hagia Sophia, Blaue Moschee, Großer Basar, Galataturm und der Bosporus waren nur einige der Highlights, bevor es am Dienstag wieder zurück ins nicht ganz so warme und trockene Deutschland  ging.

Erste Ferienfreizeit in der Rhön

Ferienlager in der RhönAm 01.08.2011 war es endlich soweit. Nachdem die Vereinsgründung geglückt ist und alle bürokratischen Hürden übersprungen waren, startete die erste Ferienfreizeit des Vereins „Ferienfreizeiten Xanten e.V.“. Ziel war eine Blockhütte in der hessischen Rhön. Von dem Ort Hilders–Dietges hatte bis zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch niemand etwas gehört.

Nach knapp fünfstündiger Fahrt erreichten wir unser Domizil, wo wir vom Leiter der Freizeit, Rainer Groß, herzlich begrüßt wurden. Nachdem die Zimmer bezogen waren, begann die Freizeit mit Kuchen und Kakao. Wunderbar!
Die nächsten Tage waren gefüllt mit Spielen und Unternehmungen, so dass niemandem langweilig wurde. Herauszuheben ist sicherlich der Besuch der Wasserkuppe, welche mit 950 m Höhe den höchsten Punkt der Rhön darstellt. Aber nicht der Flugbetrieb auf dem Berg der Segelflieger interessierte unsere Teilnehmer, sondern die vielen verschiedenartigen Rodelbahnen, die es dort gibt. Rasch waren die Karten verteilt und jeder stürzte sich auf einen Schlitten, um damit den Berg hinabzurodeln. Viel zu schnell waren die Fahrten zu Ende. Zum Glück wurde seitens der Lagerleitung versichert, dass man noch einmal hierher kommen würde.

MinigolfausflugAls ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich das Minigolfturnier zu nennen, wo die Tischgruppen mit ihren Betreuern gegeneinander antraten. Bei tollem Sonnenschein gehörte der Minigolfplatz in Hilders uns und mit viel Eifer versuchte jeder, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen zu versenken. In der letzen Woche ging es dann auf große Fahrt. Zunächst besuchten wir die Gedenkstätte „Point Alpha“, wo an der ehemaligen Grenze zur DDR noch Turm, Grenzzäune, Absperrungen und eine Basis der Amerikaner zu besichtigen sind. Obwohl niemand der Teilnehmer die DDR noch aus eigenem Erleben kennt, hörten alle interessiert den Erklärungen der beiden Führungskräfte zu, die anschaulich die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit der Grenze darstellten. Dann ging es in die Kreisstadt Fulda, wo das Taschengeld reichlich in Fastfood investiert wurde. Muss auch mal sein.

Als Abschiedsessen wurde seitens der Lagerleitung dann noch ein halbes Hähnchen mit Pommes serviert, natürlich für jeden eins ;-). Obwohl das Wetter für eine Sommerfreizeit viel zu nass und zu kalt war, verging die Zeit wie im Flug. Und viel zu schnell – da waren sich alle einig – waren die schönen Tage in der Rhön vorbei.

Ein Dank gilt allen Betreuerinnen und Betreuern, die völlig ehrenamtlich diese Aufgabe wahrnehmen und ihre Zeit zum Wohle der Teilnehmer zur Verfügung stellen. Ein riesiger Dank gilt dem Ehepaar Herbert und Käthe Groß, die trotz fortgeschrittenen Alters kurzfristig für die ausgefallenen Köchinnen einsprangen, die aufgrund einer Verletzung absagen mussten.